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| Silas Raphael Seitz wurde am 12. Oktober 2008 im Gottesdienst
getauft. Jede Taufe ist auch eine Tauferinnerung an alle
die dieses Sakrament, bewußt oder als kleines Kind
unbewußt, empfangen haben. |
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Wenn dieses Ereignis für manche
auch schon länger zurückliegt, erzählt
die Taufe uns immer wieder neu von der Liebe Gottes
und seinem guten Weg mit uns.
Im Leben gibt es kostbare Augenblicke, da hat man
das Gefühl, der Himmel steht offen. Pfarrer
Boch malte der Gemeinde das Bild eines herrlichen
Herbsttages vor Augen. Blau spannt sich der Himmel
über die Erde, kein Wölkchen trübt
die Sicht, die Luft ist klar, bunte Farben leuchten
im Sonnenlicht. In solchen Momenten hat man den
Eindruck , das Herz macht Sprünge. |
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| Die Taufe von Silas ist solch ein Moment, solch ein
kostbarer Augenblick, meinte Pfarrer Boch. Wenn das Taufwasser
über seinen Kopf fließt, wenn er auf den Namen
Gottes getauft wird, dann öffnet sich für ihn
der Himmel, wird durchsichtig und wir ahnen etwas von
diesem großartigen Gott, der die Menschen unendlich
lieb hat und sich wünscht, dass sie ihn in ihrem
Leben immer wieder neu und mehr entdecken möchten. |
Gott will für Silas
und alle Menschen kein fremder Gott, jenseits des
Horizonts, sein. Er will sich finden lassen, will
uns Menschen als unser himmlischer Vater ganz nahe
sein.
Wir Menschen brauchen diese Momente, in denen für
uns der Himmel offen steht. In ihnen spüren
wir, dass unser Leben kein Zufall ist, sondern ein
Geschenk. Wir fühlen dann, dass Gott uns nahe
ist - an den schönen wie auch an den traurigen
Tagen unseres Lebens. Unser Leben wird transparent,
wird durchscheinend, wir erahnen Gott, wenn wir
glücklich sind und auch dann wenn wir traurig
sind. Auch dann kann uns der Himmel offen stehen.
Gott, der himmlische Vater, ist in seinem Sohn Jesus
Christus in diese Welt gekommen, um uns zu zeigen,
wie wertvoll wir ihm sind. Jesus hat uns Menschen
Gottes Liebe greifbar gemacht. |
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Am Kreuz hat Jesus unsere Schuld auf sich genommen und
uns damit frei gemacht von allem, was uns von Gott trennen
will. Damit hat er den Himmel für uns aufgemacht.
Gott hört jedes Gebet, jedes Lachen und jedes Weinen
und ist uns nahe und trägt uns. Davon erzählt
auch der Taufspruch, den die Eltern von Silas für
ihn ausgesucht haben. In Lukas 18, Vers 16 lesen wir:
"Lasset die Kinder zu mir
kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört
das Reich Gottes." |
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Pfarrer Boch wünschte Silas, dass er später
über seinen Taufspruch nachdenken wird und dieser
dann durchsichtig für ihn werden wird und er Gott
entdeckt.
Dann wird er merken und glauben: Der
Himmel ist offen für mich. |
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