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Am drittletzten Sonntag des Kirchenjahres,
dem 9. November 2008, wurde im Gottesdienst in anderer
Form Lennard Roos getauft.
" Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle
Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und
des Sohnes und des heiligen Geistes", |
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dieser Taufauftrag, den Jesus seinen
Jüngern gab, ist heute noch genauso gültig.
So werden im Gottesdienst immer wieder Täuflinge
auf den Namen des Dreieinigen Gottes getauft.
Wenn es sich dabei um Kinder handelt, sind es ihre
Eltern und Paten, die stellvertretend den Taufwillen
bekunden. Die Täuflinge müssen später
einmal selbst ihr JA zum Glauben bezeugen. Die Konfirmation
ist zum Beispiel solch ein Anlass. Pfarrer Boch
verfasst die Taufansprache dann immer als Brief,
damit der Täufling später selbst einmal
nachlesen kann, was bei seiner Taufe gesagt wurde. |
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"Denn er hat
seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten
auf allen deinen Wegen, daß sie dich auf den Händen
tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest."
Die Verse 11+12 aus Psalm 91 haben Lennard`s Eltern als
Taufspruch für ihn ausgesucht. |
Es gibt Momente in denen wir spüren, dass
unser Leben kein Zufall ist, sondern ein Geschenk.
Wir fühlen, dass Gott uns nahe ist, sowohl
an den schönen als auch an den traurigen Tagen
unseres Lebens. Wir erahnen Gottes Nähe und
Liebe, wenn wir glücklich oder traurig sind.
Pfarrer Boch sagte, jedes Lachen von Lennard kann
wie eine Antwort sein, wie ein Gebet, das Gott für
seine Nähe und dieses wunderbare Leben dankt.
Seine Tränen können Gott bitten, dass
er ihm Trost schenkt.
Gott hört jedes Gebet, jedes Lachen und jedes
Weinen und ist Lennard nahe, so wie es sein Taufspruch
sagt. |
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Pfarrer Boch wünschte Lennard, dass er später
einmal, im Nachdenken über seinen Taufspruch, Gott
entdecken wird und glauben kann, dass der Himmel für
ihn offen ist.
Gott ist ein glühender
Backofen voller Liebe, der da von der Erde bis an den
Himmel reicht. (Martin Luther) |
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