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In einem Abendgottesdienst am 9.
Januar 2010 wurden
die Geschwister Mascha Victoria und Hagen Dietrich Oberacker
und Silas Lennox Liebchen getauft. |
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Es war der Vorabend vor dem 1.
Sonntag nach Epiphanias, dem Erscheinungsfest,
als sich die Taufgemeinde der Eltern, Paten, Geschwister,
Großeltern und weiteren Verwandten in der
Kirche versammelten.
Der kleine Silas ist erst wenige Wochen alt aber
Masha und Hagen konnten schon selbst ihren Taufwunsch
bekunden.
Für Silas hatten die Eltern einen Taufspruch
aus dem Buch der Psalmen gewählt. In Psalm
32, Vers 8 heißt es:
"Ich will dich unterweisen
und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich
will dich mit meinen Augen leiten."
Wer diesen Vers genauer betrachtet, merkt deutlich
an den Worten die Gott hier spricht, |
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| dass er in einem Leben eine ganz wichtige
Rolle spielen will. Er möchte Silas begleiten, wo
immer er auch hingeht und ihm den richtigen Weg im Leben
zeigen. Er will lehren was gut für ein Leben ist
und zeigen, wie ein Mensch einen guten Weg durch's Leben
gehen und das Ziel des Lebens finden kann. |
| Mascha hat ihren Taufspruch selbst
gewählt. Darin macht Jesus selbst deutlich,
was wirklich wichtig ist im Leben. In Matthäus
6, Vers 33 sagt er:
"Trachtet zuerst
nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch das andere alles zufallen."
Das ist eine großartige Zusage. Wer auf
Gott vertraut und sich in seinem Handeln am Willen
Gottes orientiert, dem fällt alles andere
zu und bekommt was er braucht um das Ziel des
Lebens zu finden.
Auch der Taufspruch von Hagen lässt uns etwas
davon ahnen, wie gut es Gott mit uns meint.
In Matthäus 7, Vers 7 sagt Jesus: |

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"Bittet,
so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet
an, so wird euch aufgetan."
Der Weg den Gott uns führt, ist bestimmt der beste
Weg, auch wenn man es manchmal nicht gleich erkennen kann.
Pfarrer Boch sagte den Täuflingen zu, dass sie immer
fest darauf vertrauen sollen, dass wenn sie bei Gott anklopfen
und um Hilfe, Ermutigung oder Trost bitten, er für
sie da sein wird. |
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Gott hat Gutes mit uns Menschen
vor und kennt uns besser als sonst jemand. Er
hat Silas, Mascha und Hagen schon gekannt, bevor
sie geboren waren. Gott hat gewollt dass es sie
gibt und sagt ihnen in der Taufe zu: "Liebe
Mascha, lieber Hagen, lieber Silas, ich möchte
mit dir gehen, möchte dich führen und
leiten auf deinem Lebensweg."
Pfarrer Boch gab den Täuflingen den Rat,
sich mit allen Sorgen und allem Kummer an den
himmlischen Vater zu wenden. Er wird verstehen
was sie meinen, auch wenn sie es nicht mit Worten
ausdrücken können. |
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| Am Tag der Taufe hatten die Täuflinge
die Unterstützung der Eltern und Paten, die stellvertretend
ein JA zu Gottes Angebot sagten. Die ganze Taufgemeinde
wünschte den Kindern, dass sie sich später selbst
darauf einlassen werden und erfahren, welch guter Freund
Gott für sie ist. Pfarrer Boch riet ihnen, sich an
Gott zu halten, in der Bibel zu lesen und mit Gott im
Gebet zu sprechen. Im Gottesdienst kann man mit anderen
zusammen auf Gottes Wort hören, singen und beten.
Wer so den Glauben lebt, spürt Gottes Hilfe und Führung.
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Auch in Zeiten der Angst ist Gott da. Davon erzählt
auch das Segenslied: "Sei behütet auf deinen
Wegen. Sei behütet auch mitten in der Nacht. Durch
Sonnentage, Stürme und durch Regen hält der
Schöpfer über dir die Wacht."
So möge der Vater im Himmel die Kinder segnen und
begleiten. |
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