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Lino Ferdinand Zimmermann wurde
am 31. Januar 2010, dem Sonntag Septuagesimä, im
Gottesdienst in Anderer Form, getauft. |
Nicht der Tage erinnert man sich,
sondern der Augenblicke, so sagt man.
Ein besonders kostbarer Augenblick im Leben eines
Menschen ist die Taufe. Wenn das Taufwasser über
den Kopf fließt und der Täufling auf
den Namen des Dreieinigen Gottes getauft wird, dann
öffnet sich der Himmel und wir ahnen etwas
von diesem großartigen Gott. Er möchte
uns im Leben begleiten und zeigen wie es gelingen
kann.
Auch die Eltern von Lino und seine Paten Jasmin,
Katja und Ralf wünschen ihm, dass er Gott einmal
selbst in seinem Leben finden wird. Gott verspricht
ihm in der Taufe, dass er ihm nahe ist. Durch die
segnende Hand , die ihn sanft berührt, kommt
Gott Lino ganz nahe. |

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| Menschen brauchen diese Momente, in denen
der Himmel offen steht. In ihnen spüren wir, dass
unser Leben kein Zufall ist, sondern ein Geschenk. Sowohl
an schönen, als auch an traurigen Tagen ist Gott
uns nahe. |
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Wir erahnen Gott und wir erahnen
seine Nähe, seine Liebe - wenn wir glücklich
sind und auch wenn wir traurig sind. Denn auch
dann kann uns der Himmel offen stehen. Das gilt
Lino und allen, die im Glauben darauf vertrauen.
Ein Lachen kann wie eine Antwort und ein Dank
auf Gottes Angebot sein. Tränen können
Gott bitten, dass er tröstet. Gott hört
jedes Gebet, jedes Lachen und jedes Weinen. Er
ist nahe, trägt durch schwere Zeiten und
behütet in schwierigen Zeiten. Davon erzählt
der Taufspruch, den die Eltern von Lino ausgesucht
haben. In Psalm 91, Verse 11+12 steht:
"Gott hat seinen
Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf
allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen
tragen und du deinen Fuß nicht an einen
Stein stoßest." |
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| Pfarrer Boch wünschte Lino, dass er
später über seinen Taufspruch nachdenken und
dieser für ihn durchsichtig wird. Dann wird er Gott
entdecken und merken: "Der Himmel ist offen für
mich." |
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