Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am Samstag, den 9. Februar 2002, wurde in einem Abendgottesdienst Alexander Köstel getauft.
Pfarrer Boch bei seiner Ansprache an die Taufgemeinde

 

Gottes Liebe gilt jedem Menschen. Er schenkt sie uns, ohne zu fragen wer wir sind und ohne eine Gegenleistung .
Ein Symbol für diese Liebe ist bei der Taufe das Wasser.

In verschiedenen Evangelien wird uns davon berichtet, wie Jesus sich Kindern gegenüber verhielt und was er zur Taufe sagte. In Markus lesen wir im 10. Kapitel:
Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.
Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

 

Der Taufspruch der Alexander an diesem Abend zugesprochen wurde, steht in 1. Mose 12, Vers 2:

Ich will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.

 

Vor der Taufe
Mit einem Segenswort endet jeder Gottesdienst und auch bei der Taufe wird der Täufling, Eltern und Paten gesegnet.
Segen das sind Worte mit Kraft und Wirkung, er sagt uns: Gott will über uns wachen und uns bewahren. Gott wendet sich im Segen uns zu, weil er uns Menschen liebt. Zu Alexander ist gesagt: Du sollst ein Segen sein. Er kann diesen Segen auch weitergeben. So wie Gott Abraham gesegnet hat, so segnet er auch den Täufling. Wir vertrauen darauf, dass Gott Alexanders Begleiter ist. Er geht seinen Lebensweg nicht allein. Pfarrer Boch wünschte, dass Alexander dies in seinem Leben spüren möge und Gott gerne als seinen Wegbegleiter annimmt. Denn etwas Besseres kann ihm nicht pssieren.
Nach der Taufe
     
 
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