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Im
Gottesdienst am 10. September 2000 wurden die beiden
Kinder Jule Marie Bohlinger und
Aaron Max Ritz getauft.
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Ein
Symbol der Taufe haben wir immer dabei - die Hand.
Pfarrer Matthias Boch ging in seiner Taufansprache
darauf ein.
"Auf Händen getragen", dieses Lied
sagen Cousins und Cousinen von Jule vor der Taufe.
Jeder hat bestimmt schon Erfahrungen mit Händen
gemacht. Die Hand kann zum Gruß, zur Versöhnung
aber auch zum Schlag erhoben werden. Hände
tun viel Gutes, aber auch Böses. Wer nie Gutes
erfahren hat, kann schwer begreifen was Liebe ist.
Gerade Kinder brauchen Hände die liebkosen,
schützen, helfen und auf neuen Wegen führen. |
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In der Taufe kommt Gottes Hand dazu. In Psalm 139,
Jules Taufspruch steht hier, wird uns davon erzählt,
dass Gott, der Herr, uns durchschaut und kennt.
Er weiß über unser Leben und Denken Bescheid.
Vers 5 sagt dann: "Von allen Seiten umgibst
du mich und hältst deine schützende Hand
über mir." |
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| Gott
kennt uns Menschen noch bevor wir es wissen. Aarons Taufspruch,
schließt daran an. Er steht in Jesaja 43, Vers 1,
und spricht davon, dass Gott uns geschaffen hat. Dort
heißt es weiter: "Ich habe dich bei deinem
Namen gerufen, du gehörst zu mir." Gott spricht
jeden persönlich an und möchte dies zu jedem
sagen: "Du gehörst zu mir!" In der Taufe
legen wir die Kinder in Gottes Hand. In den Folgezeiten
brauchen wir bei der Erziehung unserer Kinder auch Gottes
Hand. |
| Wir
machen Erfahrungen, die uns an unsere Grenzen stoßen
lassen. Dann ist es aus mit Selbstsicherheit und Mut.
Durch die Taufe haben wir die Zusage, dass wir nicht tiefer
fallen als in Gottes Hand, und dass niemand uns aus Gottes
Hand reisen kann. Kinder werden größer und
immer weniger haben wir in der Hand. Sie gehen vielleicht
Wege, die uns nicht gefallen. Dann dürfen wir uns
an den Tag der Taufe erinnen. Diese Zusagen gelten ein
ganzes Leben. |
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| Als
Eltern und Gemeinde sollen wir dazu beitragen, dass
die Kinder erfahren, was Glauben an Gott bedeutet,
wir können mit und über unsere Kinder
beten. |
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Es
ist wichtig, dass Eltern für ihre Kinder da sind,
auf sie eingehen. Dadurch bekommen die Kinder einen
Vorgeschmack darauf, was es heißt, Gott ist für
dich da, er hat dich lieb. Aber Eltern sind auch Menschen
die Fehler machen und von der Vergebung Gottes leben.
Wir dürfen wissen, Gott macht es besser.
Pfarrer Boch sprach den Eltern und Paten zu, dass Gott
in ihrem Leben da ist, um ihnen zu helfen. Sie können
ihren Kindern den Wg weisen das anzunehmen und selbst
zu sagen, ich möchte mit diesem Gott durchs Leben
gehen.
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