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Die Menschen die zu den Abenden des Treffpunkt Glaube
und Leben kommen, sind meist älter als manch junges
Gesicht am 20.Januar 2003.
Das ist das Schöne, dass die einzelnen Kreise nicht
geschlossene Zirkel sind, sondern dass alle sich einladen
lassen können, die sonst nicht zur gewohnten Teilnehmerschaft
gehören.
"Und wenn diese meine Haut zerschlagen sein wird,
so werde ich ohne mein Fleisch Gott schauen." Hiob
Die nie verstummende Frage nach dem Leid Unschuldiger
ist das Thema des biblischen Buches Hiob. Seine Hauptfigur
ist keineswegs der „fromme Dulder“, als
der er vielfach dargestellt wurde.
Auf verschiedene Weise versuchten wir uns dem Mann zu
nähern, der, so Sören Kierkegard, „des
Leidenden Mund, des Zerknirschten Stimme und des Geängstigten
Schrei war ... und der es wagte ´in der Bitterkeit
seiner Seele´ Klage zu erheben und zu streiten
wider Gott“.
Als Gäste waren Pfarrer Schnell und die Jugendgruppe
„Just do it“ aus Forchheim zu uns gekommen
Sie hatten sich schon mehrfach mit diesem Thema auseinandergesetzt
und dies in ein Anspiel umgesetzt.
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Darin kommt eine wesentliche Aussage von Hiobs Botschaft,
dass Schuld und Leid in keinem ursächlichen Zusammenhang
stehen, sehr gut zum Tragen.
Weiter hörten wir ein paar Gedichte die sich mit
dem Thema befassten,
und den Anfang des Oratoriums Hiob von Jürgen Blume.
Dabei sahen wir ein paar Bilder aus einem Holzschnittzyklus
von Werner Gothein, einem Künstler aus der Bodenseegegend.
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