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Visitation
in unserer Gemeinde
vom 18.-23. Juli 2006
„Visitation“ kommt vom lateinischen „visitatio“
und heißt: „Besuch“. Es gehört
zum Dienstauftrag des Dekans, in einem überschaubaren
Zeitraum alle evangelischen Gemeinden im Kirchenbezirk
zu besuchen. Gemeinsam mit einer Kommission aus dem
Bezirkskirchenrat als Leitungsorgan unseres Kirchenbezirks,
macht sich der Dekan ein Bild davon, was in den Gemeinden
geschieht und wie christlicher Glaube in den Gemeinden
gelebt wird.
Ein solcher Besuch bot uns die Gelegenheit, unsere Gemeinde
mit den Augen der Besucher anzuschauen. Mit Hilfe ihrer
Beobachtungen haben wir gesehen, was gut, was sehr gut,
aber auch was schlecht ist, oder vielleicht fehlt.
Die letzte Visitation war im Jahr 1997 (noch in der
Amtszeit von Pfr. Woll).
Inzwischen sind 9 Jahre vergangen mit all den Veränderungen,
die in einem solchen Zeitraum zwangsläufig geschehen.
Dem Gemeindebrief konnte man einen Teil des Visitationsberichtes
und wichtige Informationen über die Inhalte und
den Ablauf der Visitation entnehmen
Folgende Termine waren für die Gemeindeglieder
wichtig: |
Dienstag, 18. Juli: 19.30 – ca. 21.00 Uhr: Gemeindeversammlung
– für alle!
Zum Auftakt der Visitation waren die Gemeindeglieder eingeladen
zur Gemeindeversammlung. Hier war Raum, seine Meinung
kund zu tun und sich am Gespräch zu beteiligen. Eine
rege Beteiligung ist hier nicht nur sehr erwünscht,
sondern macht die Veranstaltung erst spannend und sinnvoll.
Trotz des schwülen Wetters hatten sich eine ganze
Reihe Gemeindemitglieder ins Gemeindehaus aufgemacht um
ihre Fragen, Wünsche und Erwartungen für die
Zukunft der Kirchengemeinde vorzubringen und sich über
die Motivation Gedanken zu machen. |
Donnerstag, 20. Juli: 19.30 – ca. 21.00 Uhr: Gemeindebeirat
– für alle Mitarbeiter/innen!
Der »Gemeindebeirat« ist die Vollversammlung
der Mitarbeitenden (haupt-, neben- und ehrenamtlichen)
unserer Gemeinde. Hier sind auch die Mitarbeitenden im
CVJM und in den landeskirchlichen Gemeinschaften (AB-Verein
und Liebenzeller Gemeinschaft) mit eingeschlossen. Eine
Standortbestimmung für unsere Gemeinde, für
die Gruppen und Kreise ist nur da sinnvoll, wo möglichst
viele, die in unserer Gemeinde arbeiten, ihre Sicht der
Dinge mit einbringen. Hier war Raum für Fragen, für
Anregungen, aber auch für Visionen und Zukunftsperspektiven,
die es uns ermöglichen, den Auftrag Jesu Christi
auch in Zukunft in unserem Ort mit Freude und Hoffnung
zu erfüllen. Wegen der Wetterlege wurde diese Versammlung
in die Kirche verlegt. In den heißen Sommermonaten
kann man die Kühle des Kirchenraumes auch schätzen. |
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Sonntag, 23. Juli: 9.30 Uhr: Abschlussgottesdienst zur
Visitation - gleichzeitig: Kindergottesdienst (die Kinder
sind am Beginn im Gottesdienst mit dabei und gehen dann
ins Gemeindehaus)
In diesem festlichen Gottesdienst, der auch durch unseren
Kirchen- und Posaunenchor musikalisch mitgestaltet wurde,
fand die inhaltliche Arbeit der Visitation ihren ersten
Abschluss. Die Zielvereinbarungen, die von der Visitationskommission
und dem Kirchengemeinderat während der Visitation
erarbeitet und schriftlich festgehalten wurden, hat
Dekanstellvertreter Jürgen Fränkle der Gemeinde
im Gottesdinst vorgestellt. Sie konnten nach dem Gottesdienst
als Kopie mitgenommen werden. Eine Überprüfung
der Fortschritte im Erreichen dieser Ziele soll durch
einen Zwischenbesuch drei Jahre nach der Visitation
überprüft werden.
Um 11.00 Uhr fand ein Empfang für Vertreter/innen
des öffentlichen Lebens im Gemeindehaus statt.
Im Anschluss an den Gottesdienst sollte es beim Empfang
im Gemeindehaus um die Stellung der Kirche in unserem
Ort gehen. Zu diesem Empfang waren auch interessierte
Gemeindeglieder herzlich eingeladen. In sechs Grußwortenhaben
Vertreter des öffentlichen Lebens zur Situation
unseres Ortes und der Kirche hier am Ort gesprochen
und Stellung beogen. Bei Häppchen und Getränken
war auch Gelegenheit zur Begegnung!
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