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Etwa zehn Mal im Jahr findet bei uns Sonntags der Gottesdienste
in anderer Form statt. Dieser beginnt um 10.30 Uhr, anschließend
gibt es ein Mittagessen im Gemeindehaus.
Vorbereitet wird dieser Gottesdienst von einem Team
von Gemeindemitgliedern.
Diese Form soll vor allem Menschen ansprechen, denen die überlieferte
Art den Gottesdienst zu feiern, zu fern ist. Mit neuen Liedern,
begleitet von Keybord, Gitarre und Rhythmusinstrumenten, Anspielen
und wechselnden Predigern, wurde eine Form gefunden, die auch
für nicht "traditionelle" Gottesdienstbesucher
anziehend ist.
Thema
der Predigt von Steffen Beck am Sonntag den 14. Mai 2000 war
die Frage: "Was ist eigentlich ein Christ?"
Zwei
Kirchengemeinderäte bereiteten die Predigt mit einem
Anspiel vor.
Es kam zum Ausdruck, dass wir Gottes Kinder sind, ohne eigene
Leistung und Verdienst, sondern unverdient zu Gottes Familie
gehören.
Steffen Beck legte die Bibelverse Römer 3, 10-24 seinen
Ausführungen zugrunde. Darin heißt es: "Es
gibt keinen, auch nicht einen, der ohne Sünde ist."
Keiner kann sich herausreden, denn alle Menschen auf der Welt
sind vor Gott schuldig. Kein Mensch wird vor Gott bestehen,
weil er die Gebote hält wie Gott es möchte. Die
Aufgabe des Gesetzes ist es, dass wir die Sünde erkennen.
Durch Jesu Opfertod am Kreuz spricht Gott jeden von seiner
Schuld frei. Das ist die Gerechtigkeit die vor Gott gilt.
Wie sich im Zusammenleben in einer Familie die einzelnen Mitglieder
verschieden verhalten aber trotzdem immer zur Familie gehören,
so sind alle Menschen Gottes Kinder. Ein Mensch ist dann ein
Christ, wenn er erkennt, dass er Christus, für die Vergebung
seiner Schuld, nötig hat. Oder anders ausgedrückt:
Ein Christ ist ein Mensch, der sich der Liebe seines Vaters
im Himmel nicht verweigert.
Zum Beginn dieses Gottesdienstes wurde Miriam
Weisel getauft.
Im
Gottesdienst um 9.15 Uhr an diesem Morgen wurde anläßlich
des 50-jährigen Jubiläums des Müttergenesugswerkes
eine Sonderkollekte eingesammelt. Nach den Gottesdiensten
konnten auch Jubiläumsartikel des Müttergenesungswerkes
(Karten, Stofftaschen und Tassen) erworben werden. Der Erlös
kam der Arbeit des Werkes zu.
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